wanne.2020plus

Woolworth kommt mit neuer Filiale nach Wanne

"wanne.2020plus" zeitigt erste Erfolge

Zurzeit gibt es mit der Initiative „wanne.2020plus“ einen neuen Anlauf, die Innenstadt von Herne-Wanne ökonomisch zu stabilisieren. Dabei werden Möglichkeiten der Handels- und Gastronomieentwicklung sowie Entwicklungschancen bei Immobilien in der Wanner Innenstadt geprüft.

Die Wirtschaftsförderung, die das Projekt für die Stadt steuert, orientiert sich dabei an den Wünschen der Wanner Akteure aus verschiedenen Befragungen. Gewünscht sind beispielsweise eine Qualitätssteigerung bei der Optik der Immobilien, v.a. in den Erdgeschosslagen, eine Bewohnerdurchmischung, Angebote für Jung und Alt und kleine und große Budgets, für Berufspendler ebenso wie für vor Ort Bleibende. Vorschläge gibt es auch bezüglich der Verbesserung der Erreichbarkeiten und räumlichen Funktionalitäten sowie der Länge der Fußgängerzone.

„Was das Kernaufgabengebiet der Wirtschaftsförderung betrifft, so haben bereits größere Immobilien den Besitzer gewechselt. Dies wiederum eröffnet neue Chancen auch für Handel und Gastronomie“, erklärt WFG-Chef Holger Stoye.

Aktuell gibt es zwei neue Entwicklungen: Das Aktionskaufhaus Woolworth wird im Frühjahr 2020 in der Wanner Fußgängerzone auf 1.000 m² eine neue Filiale eröffnen. Woolworth war bis vor 10 Jahren bereits in Herne-Wanne vertreten, musste aber das Geschäft in der Hauptstraße 277 aufgrund der damaligen Insolvenz aufgeben. Die zukünftige Mietfläche zwischen Bonita und dm-drogeriemarkt in der Hauptstraße 241 wird sich über zwei Etagen erstecken und entsteht durch Zusammenlegung mehrere Flächen.

„Den bisherigen Mieter EuroShop konnten wir halten“, so Holger Stoye. EuroShop hat bereits kürzlich 50 Meter weiter in der Hauptstraße 231 auf einer Verkaufsfläche von 320 m² Neueröffnung gefeiert und sich damit ein Ladenlokal in sehr guter Lage am Buschmannshof gesichert. Der niederländische Vormieter Intertoys hatte sich zu Beginn des Jahres vom deutschen Markt verabschiedet und alle seine 23 Geschäfte in Nordrhein-Westfalen geschlossen.

„Die Hauptstraße wird in ihrem zentralen Bereich auch in Zukunft ein guter Standort für den Handel sein“, ist der WFG-Chef überzeugt. „Im Rahmen von ‚wanne.2020plus‘ wird die Wirtschaftsförderung dieses Ziel weiterverfolgen.“

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